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How to choose a quality modern sofa

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Unsere Welt ist laut. Überall gibt es Geräusche, Ablenkungen, Störquellen. Echte Stille ist selten geworden und mittlerweile ein regelrechter Luxus. Nicht wenige suchen immer mal wieder die Abgeschiedenheit und buchstäbliche Auszeit, um in der Stille Kraft zu tanken. Tatsächlich brauchen wir die Stille für unsere Gesundheit ebenso wie für unser Gehirn. Das bestätigen gleich mehrere Studien.

Der Begriff der Stille bezeichnet die Abwesenheit von Geräuschen aller Art – oder kurz: Lautlosigkeit. Doch genau das ist selten in unserer Zeit und Umwelt. Irgendwelche Geräusche gibt es immer, manchmal sogar regelrecht Lärm. Kollegen, Telefone, Nachbarn, Autos, Züge, Flugzeuge, Baustellen – alles Lärmquellen. Zumal der Hörsinn von uns nicht bewusst beeinflussbar oder abschaltbar ist und man sich daher auch an Lärm nie gewöhnen kann. Auch wenn man ihn mit der Zeit vielleicht weniger bewusst wahrnimmt, stört er dennoch.

Schon aus dem Grund ist Stille für uns und unser Gehirn viel wichtiger als viele ahnen. „Stille, Ruhe, Frieden“ – dieser Dreiklang ist kein Zufall.

Stille ist der neue Luxus

Die Konzepte von Stiller Zeit am Morgen oder Meditation sind alles andere als neu, ihre positiven Wirkungen dafür umso erwiesener. Denn die vielen Vorteile, die Stille mitbringt, sind längst erforscht.

Stille reduziert Stress

Lärm ist nichts anderes als Luftverschmutzung – nur lauter. Studien zufolge gilt sie als moderne Plage und eine der größten Gesundheitsgefahren unserer Gesellschaft. Lärm kann Stress verursachen, unseren Blutdruck steigen lassen und sogar das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen steigern. Laute Geräusche aktivieren die sogenannte Amygdala in unserem Gehirn. Effekt: Dies schüttet daraufhin verstärkt das Stresshormon Cortisol aus – mit all den klassischen Nebenwirkungen.

Stille erfrischt uns mental

All die akustischen Reize, die ständig auf uns einprasseln sind ermüdend für unser Gehirn. Jede Information will schließlich eingeordnet und verarbeitet werden. Und je mehr Informationen das sind, desto stärker belastet es uns und lässt unsere Konzentration rapide abnehmen. Wir leiden unter mentaler Erschöpfung. Wenn wir nichts sehen wollen, machen wir einfach die Augen zu; wenn wir nichts riechen wollen, halten wir uns die Nase zu. Aber Ohren zuhalten? Irgendwie hören wir trotzdem weiter – und sei es nur das Geräusch unserer Hände am Ohr. Stille wirkt somit regelrecht erfrischend für Körper und Geist.

Stille verbessert kognitive Leistungen

Vor allem wer regelmäßig und über einen längeren Zeitraum hinweg die Stille nutzt, verbessert seine kognitiven Leistungen. So konnte zum Beispiel der Psychologe Richard Davidson zeigen, dass Meditationsübungen die Aufmerksamkeit der Versuchsteilnehmer nach nur drei Monaten deutlich schärften: Die Probanden erkannten Zahlen, die zwischen Buchstabenreihen verborgen waren, wesentlich schneller als vor der regelmäßigen Stille. Du bist also in der Lage, Informationen schneller und besser zu verarbeiten, wenn Du über einen längeren Zeitraum Stille in deinen Alltag einbaust.

Stille macht schlau

Stille regt tatsächlich das Wachstum unserer grauen Zellen an. Als Forscher den Einfluss verschiedener Geräusche auf die Gehirne von Mäusen untersuchten, fanden sie heraus, dass schon zwei Stunden Stille am Tag ausreichten, damit der Hippocampus neue Zellen bildete. Diese Hirnregion ist maßgeblich für unser Gedächtnis, unsere Emotionen und Gelerntes zuständig. Logische Schlussfolgerung: Stille macht schlau.

Stille hält gesund

Lärm ist ein Gesundheitsrisiko. Schon in den 1970ern erließen staatliche Stellen und die Unfallversicherungsträger in Deutschland umfassende Vorschriften zum Lärmschutz am Arbeitsplatz. Der Grund ist einleuchtend: Allein in der Europäischen Union gehen laut WHO-Report Millionen gesunder Lebensjahre verloren. Lärm führt bei Hunderttausenden Europäern zu Herzerkrankungen, Tinnitus, Schlafstörungen und kognitiven Störungen bei Kindern. Vor allem Straßenlärm wird als Übeltäter ausgemacht – und der ist allgegenwärtig. Doch auch in Büros oder Coworking Spaces ist Lärm quasi ein ständiger Begleiter.

Stille macht produktiv

Dass Ruhe uns produktiver macht, ist keine neue Erkenntnis. Im Arbeitsalltag aber ist es umso schwerer, die Stille zu suchen und zu finden. Mit ANC-Kopfhörern kann man sich zumindest im Coworking Space oder im Großraumbüro aber seine eigene Ruhe ganz einfach „überziehen“.

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DFD

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